Serving the children of the world

Kiwanis Club Kronach Frankenwald, eMail: club@kiwanis-kronach.de
  • Gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder

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News

Rückblick auf 30 Jahre soziales Engagement

Seit 30 Jahren ist der Kiwanis-Club Kronach-Frankenwald aus dem gesellschaftlichen Leben im Landkreis nicht mehr wegzudenken. Bei der Feier blickte Gründungsmitglied Dr. Edmund Farrenkopf, untermalt von vielen Bildern, auf drei Jahrzehnte Clubgeschichte zurück. 

 

Steinwiesen/Kronach- Die Gründungs-Sitzung fand am 30. Oktober 1985 auf Einladung von Dr. Jose-Luis Ramirez, Frauenarzt in Steinbach am Wald, statt. Zuvor arbeitete Ramirez in Bad Dürkheim, wo er Mitglied des Kiwanis-Clubs Bad Dürkheim Weinstraße war. Nun wollte er auch in Kronach einen Club gründen. Mit Hilfe der Freunde aus Bad Dürkheim und Dieter Kalbhenn, Distrikts-Sekretär Österreich, gelang es relativ rasch, die notwendige Zahl von 15 Personen zu rekrutieren. Somit erfolgte auf der Mantelburg in Lauenstein am 26.10.1986 die Organisation, womit man praktisch ein vollwertiger Club mit dem von KIE festgelegten Gründungsdatum 14.07.1986 wurde.

Die Charterfeier war mit 25 Mitgliedern am 29.04.1987 im Historischen Rathaussaal Kronach. Erste Veranstaltungen waren Jazz-Galas,
die später durch die Jazz-Frühschoppen ersetzt wurden, Besuche bei den Patenclubs und andere Clubreisen sowie Charity-Projekte. Die beiden größten waren der Frauenbrunnen und die Cranachschlange. Des Weiteren unterstützte man diverse Kindergärten. Man lud die Kinder des Kiwanis-Kinderhauses Zwickau ein und unterstützte auch die Kunst mit einem Kiwanis-Sonderpreis von 5.000 Euro. „In den 30 Jahren bewahrten wir gute Freundschaft untereinander. Wir haben unsere Damen stark integriert – nicht zuletzt in dem Bewusstsein, dass wir ohne sie nicht selten aufgeschmissen gewesen wären“, würdigte das Gründungsmitglied. Derzeit zähle der Club 39 Kiwanier.
Damit sei man einer der größten Clubs in Deutschland.
hs


Stefan Mück ist neuer Kiwanis-Präsident

Den Kiwanis-Club Kronach-Frankenwald gibt es seit 30 Jahren. Das Jubiläum wurde am Freitagabend im Aparthotel Steinwiesen gefeiert. Dabei fand auch die Amtsübergabe statt. 

Steinwiesen/Kronach- Vize-Präsident Stefan Mück freute sich, zur Feier viele Mitglieder des Kiwanis-Clubs Kronach-Frankenwald wie auch Freunde des Kiwanis-Clubs Bayreuth begrüßen zu können. Der Zuspruch belege die große Verbundenheit mit dem Club. Sein besonderer Dank galt dem Gründungsmitglied Dr. Edmund Farrenkopf, der ihn sehr bei den Vorbereitungen unterstützt und auch den Vereinsrückblick in Wort und Bild vorbereitet hatte.

„Da der vorhergehende Präsident während seiner Amtszeit aus dem Club ausschied, mussten wir im vergangenen Jahr viel improvisieren. Trotzdem hat der Club zusammengehalten, sodass wir dieses schwierige Jahr geschafft haben“, würdigte Mück in seinem Jahresrückblick. Er habe sich deshalb auch nicht als Präsident, sondern als Geschäftsführer zur Überbrückung verstanden. Gemeinsam habe man die bewährten Veranstaltungen wie beispielsweise den Jazz-Frühschoppen und das Orgelkonzert abhalten können. Ganz nach dem Kiwanis-Motto „Serving the Children of the World" habe der Freundeskreis wieder insbesondere Projekte in Verbindung mit Kindern weltweit oder regional unterstützt. Dies gelte auch für das erstmals im Rahmen der Rosenberg Festspiele dargebotene Kinderstück „Die kleine Hexe“. 

 

In einer feierlichen Zeremonie wurde Mück durch die Übergabe der traditionellen Insignien die Verantwortung für die Vereinsführung für das neue Kiwanis-Jahr übertragen. Die Amtskette erhielt er aus Händen von Past-Präsident Dr. Reimund Schuberth, während ihm Sekretär Wolfgang Hammerschmidt das Präsidenten-Abzeichen anheftete. Als Vize-Präsident wurde Dr. Henry Weissbach bestimmt, der auch das Amt des Schatzmeisters übernimmt. In seiner Antrittsrede stellte Mück das neue Jahresprogramm vor, das geprägt ist von geselligen Veranstaltungen, interessanten Vorträgen und auch Firmenbesuchen. Man werde liebgewordene Traditionen - wie den Weihnachtsmarkt, das Orgelkonzert, den Jazz-Frühschoppen und den Schützenfestbesuch - beibehalten, aber auch verlorengegangene wie unter anderem das Johannisfeuer oder die Zweitagesfahrt neu beleben. Auch an einem Bierbraukurs wird man teilnehmen. Die Service-Club-Organisation Kiwanis unterstützt das Projekt „Eliminate“ gegen frühkindliche und mütterliche Tetanuserkrankungen, das Gewaltpräventions-Projekt „Geheimsache Igel“ sowie das Schulsachen-Projekt und engagiert sich im Bereich der Flüchtlingshilfe. Insofern liegt auch das Hauptziel des Kronacher Clubs im kommenden Jahr in der Fortführung seines sozialen Engagements in Kronach, der Region und weltweit. „Falls es wieder ein Kinderstück bei den Rosenberg Festspielen geben wird, werden wir dieses ebenfalls wieder unterstützen“, kündigte Mück an. 

 

Neue Vorstandschaft: Präsident: Stefan Mück, Vize-Präsident: Dr. Henry Weissbach, Past Präsident: Dr. Reimund Schuberth, Schatzmeister: Dr. Henry Weissbach, Sekretär: Wolfgang Hammerschmidt.
Neue Vorstandschaft: Präsident: Stefan Mück, Vize-Präsident: Dr. Henry Weissbach, Past Präsident: Dr. Reimund Schuberth, Schatzmeister: Dr. Henry Weissbach, Sekretär: Wolfgang Hammerschmidt.

Einen Schwerpunkt soll die Hilfe für sozio-kulturell benachteiligte Kinder am Sonderpädagogischen Förderzentrum Kronach bilden. Hierbei will man mit dem Patenclub aus Zillertal kooperieren, der ein ähnliches Projekt unterhält. Angedacht seien eventuell ein Schüleraustausch oder auch eine gemeinsame Abschlussfahrt. Anlässlich des anstehenden Jubiläums „500 Jahre Reformation“ wird Dr. Georg Zenk den Vortrag „Was Martin Luther wollte“ halten. Auch eine Fahrt nach Naumburg sowie das Orgelkonzert mit Dekanatskantor Marius Popp steht unter diesem Motto. Die Meetings sollen umstrukturiert werden; so werden diese in Zukunft stets unter einem bestimmten Thema stehen und mit Fachvorträgen ergänzt. Ein großes Anliegen ist dem neuen Präsidenten, dass die Damen verstärkt ins Clubgeschehen eingebunden werden. 

 

Herzliche Glückwünsche zum Jubiläum entbot der Präsident des Kiwanis-Clubs aus Bayreuth, Oliver Paulick, der das freundschaftliche Miteinander mit dem Kronacher Patenclub hervorhob. Namens aller Mitglieder des Kiwanis-Clubs Kronach-Frankenwald dankte Ulrich Guggemos dem neuen Präsidenten für sein Engagement im vergangenen Jahr. Mück sei ins kalte Wasser geworfen worden und habe diese Herausforderung mit Bravour gemeistert. Musikalisch stimmungsvoll umrahmt wurde die Jubiläumsfeier, bei dem auch ein hervorragend kredenztes Drei-Gänge-Menü nicht fehlen durfte, vom „Trio Palazzo": Uwe Kohls am Piano, dem Trompeter Jonathan Beisiegel sowie dem lyrischen Tenor Andreas Barth, ehemaliges Mitglied der „12 Tenöre“. Diese boten eine musikalische Reise durch alle Genre: Musicalmelodien, Chansons, Schlager und Kaffeehausmusik, wobei auch der unvergessene Udo Jürgens zu musikalischen Ehren kam. hs


Steinmühlen-Anwesen wurde zur Open-Air-Jazzbühne

Kronach- Ausgezeichnete Jazz-Musik, ein stimmungsvolles Ambiente, Gespräche unter Freunden, gutes Essen und Trinken - und das alles für den guten Zweck: Was für eine Mischung, was für eine einzigartige Atmosphäre! Der Jazz-Frühschoppen beim Steinmühlen-Anwesen an der Europabrücke ist zweifelsohne eine der schönsten Veranstaltungen im Jahresprogramm der Stadt Kronach. Dass der Wettergott ein Fan des jeweils am zweiten Samstag im Juli initiierten Dauerbrenners ist, ist ja hinreichend bekannt. Und so wurden auch „erwartungsgemäß“ am Samstag die vielen Gäste im Innenhof der Raiffeisen-Volksbank Kronach nicht nur mit großartiger Dixielandmusik verwöhnt, sondern wieder einmal mit schönem Sommerwetter – für echtes Südstaaten-Feeling mitten Kronach!

 

Da der 1986 gegründete Kiwanis Club Kronach-Frankenwald heuer bereits 30-jähriges Bestehen feiert, durften sich alle Freunde guter Musik im Jubiläums-Jahr an einem besonderen Highlight erfreuen. Die „Old Beertown Jazzband“ - verstärkt durch einen Jazz-Sänger der Semperoper Dresden - präsentierte in bester Spielfreude abwechslungsreichen Jazz vom Feinsten, wobei auch einige „fränkische Töne“ zu hören waren. Jeder für sich ein exzellenter Instrumentalist, sind sie gemeinsam unschlagbar. Die schmissige, rassige und mitreißende Musik der Bandmitglieder traf genau den Geschmack der Zuhörer, ging ins Ohr und Blut über, sorgte für ausgelassene Stimmung und wurde auch durch Szenenapplaus gewürdigt. Lächelnde Gesichter und wippende Füße: Ein Blick ins Publikum bewies, dass diese Art von Musik alle Generationen begeistern kann. Unter ihnen freute sich Clubpräsident Stefan Mück jede Menge „bekannte Gesichter“ begrüßen zu können, die der bis über die Landkreisgrenzen hinaus beliebten Benefiz-Veranstaltung die Treue halten. 

 

Traditionell kommt der Reinerlös des alljährlichen Open Airs wohltätigen Zwecken zugute. „Ganz nach unserem Motto „Serving the Children of the World" unterstützt Kiwanis International und auch unser Kronacher Freundkreis insbesondere Projekte, die in Verbindung mit Kindern stehen – weltweit oder regional“, so der Präsident. Kiwanis ist nach UNICEF weltweit die zweitgrößte Hilfsinstitution, die sich für Kinder einsetzt. Das Geld für all das kommt von Beiträgen und Spenden der Clubmitglieder, wie auch aus breiten Kreisen der einheimischen Wirtschaft und Bevölkerung anlässlich traditionell stattfindender Aktionen wie dem Weihnachtsbasar in Mitwitz oder eben dem Jazz-Frühschoppen. „Neben unserem Einsatz für Kinderprojekte ist uns auch die Kulturförderung sehr wichtig“, erklärt Mück und verweist dabei beispielsweise auf die bronzene Lucas-Cranach-Schlange, die man im vergangenen Herbst - anlässlich des 100-jähriges Bestehens von Kiwanis sowie des 500. Geburtstag von Lucas Cranach d. J. - hatte anfertigen lassen und nunmehr dem Platz vor dem Kronacher Rathaus ziert. 

 

In diesem Jahr wird mit dem Erlös des Jazz-Frühschoppens die Kindervorstellung der Rosenberg Festspiele „Die kleine Hexe“ unterstützt. „Wir freuen uns sehr, dass es heuer erstmals auch ein Kinderstück gibt. Damit werden alle beiden Bereiche, die uns besonders am Herzen liegen - die Kinder und die Kultur, abgedeckt. Deshalb unterstützen wir dieses Projekt besonders gerne – auch für die nächsten Jahre“, kündigte der Präsident an. So werde man dieses, wenn es denn auch in den kommenden Jahren ein Kinder-Theaterstück geben sollte, insgesamt drei Jahre sponsern. Aber auch Kindergärten wird man mit einem Teilerlös des Jazz-Frühschoppens bedenken. „Wir haben in den letzten 30 Jahren sehr viele Projekte von Kindergärten und Schulen unterstützt“, zeigte sich der Präsident stolz.

 

Der Kiwanis Club Kronach-Frankenwald lud am Samstag zu seinem traditionellen Jazz-Frühschoppen. Die Old Beertown Jazzband aus Kulmbach präsentierte Dixie, Swing und bluesige Rhythmen auf hohem Niveau.
Der Kiwanis Club Kronach-Frankenwald lud am Samstag zu seinem traditionellen Jazz-Frühschoppen. Die Old Beertown Jazzband aus Kulmbach präsentierte Dixie, Swing und bluesige Rhythmen auf hohem Niveau.

Aktuell werde gerade ein Selbstbehauptungskurs für Kiga-Kinder im Kindergarten Stockheim finanziert. Weltweit engagiert sich Kiwanis international insbesondere für das Projekt „Eliminate“ und damit dem Kampf gegen mütterlichen und frühkindlichen Tetanus. Dieses habe - so Mück - kürzlich die 100 Million US Dollar-Grenze an Spenden durchbrochen.

 

Die Mitglieder und vielen freiwilligen Helfer hatten auch heuer alle Hände voll zu tun, um durstige Kehlen und hungrige Mägen an den voll besetzten Tischen zu versorgen. Ihnen galt der Dank des Clubpräsidenten ebenso wie der Raiffeisen-Volksbank Kronach-Ludwigsstadt mit ihrem Vorstandsmitglied Georg Feder mit seinem Team für die Zurverfügungstellung des Platzes – ein ausgezeichneter Standort, der sich nun schon seit 2001 bestens bewährt. hs

 

30 Jahre herausragendes Engagement: Der KIWANIS-Club Kronach-Frankenwald

 

Gegründet am 14. Juli 1986, ist der KIWANIS-Club Kronach-Frankenwald seit 30 Jahren aus dem gesellschaftlichen Leben im Landkreis nicht mehr wegzudenken. Das Hauptaugenmerk der familiären Gesellschaft, zu der sich im Landkreis Kronach mehr als 40 Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft zusammengeschlossen haben, liegt im karitativen Engagement für andere Menschen und in der Freundschaftspflege unter den Mitgliedern. Neben weltweiten wohltätigen Zielen verfolgt die familiäre Gemeinschaft auf regionaler und lokaler Ebene Projekte, um anderen Menschen - vor allem Kindern - zu helfen. Gründungsvater war Dr. Jos-Luis Ramirez, der den Kiwanis-Gedanken in den Landkreis brachte. Er war bereits Mitglied beim Kiwanis-Club Weinstraße aus dem engeren Raum Bad Dürkheim, bevor er sich in Steinbach am Wald niederließ. Da es im Landkreis Kronach noch keinen Kiwanis-Club gab, wollte er diese Idee auch hier realisieren. Hierfür habe er sich Gleichgesinnte gesucht und mehrere Gründungsmitglieder gewinnen können. Anfang der 90-er Jahre wuchs der Kiwanis-Club sukzessive an. Schon seit seinem Bestehen macht der Club mit musikalischen Veranstaltungen auf sich aufmerksam – so auch Ende der 80er-Jahre mit Kiwanis-Bällen im Schützenhaus – Eine Tradition, die in den 90-er Jahren wieder aufgegriffen und alle paar Jahre abgehalten wurde. Auch Jazz-Bälle wurden abgehalten, deren Erlöse Kinder- und Jugendlichen sowie regionalen Kulturprojekten zugutekamen. Weitere Infos gibt es unter www.kiwanis-kronach.de

hs